Charles Dickens: Große Erwartungen

Charles Dickens schönster und reifster Roman liegt nun in brillanter Neuübersetzung vor.
Der Waisenjunge Pip erlernt das Handwerk des Schmieds, dann stiftet ihm ein unbekannter Wohltäter ein Vermögen, damit er sich in London zum Gentleman ausbilden kann.

Es geht um Kindheit und Erwachsenwerden, um Arm und Reich, um Klug und Dumm, um Gut und Böse.

Melanie Walz hat in ihrer Neuübersetzung den unverwechselbaren, leicht ironischen Ton Dickens‘ perfekt getroffen. Im Nachwort erklärt sie die Entstehungsgeschichte des Buches.

Charles Dickens (1812–1870), geboren in Landport bei Portsea, wuchs in Chatham bei London auf.
Als er elf Jahre alt war, musste sein Vater wegen nicht eingelöster Schuldscheine ins Schuldgefängnis; seine Mutter folgte ihm mit Charles‘ Geschwistern dorthin.
Charles, das zweitälteste Kind, musste währenddessen in einer Schuhwichsfabrik arbeiten. Erst als der Vater nach einigen Monaten entlassen wurde, besuchte Charles wieder eine Schule. Mit fünfzehn begann er in einem Rechtsanwaltsbüro als Gehilfe zu arbeiten, später wurde er Zeitungsreporter.

Dickens‘ liebevolle Schilderungen menschlicher Schwächen, sein Kosmos skurriler und schrulliger englischer „Originale“ und die satirische Anprangerung sozialer Missstände machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem der beliebtesten Romanciers der Weltliteratur. Seine Bücher brachten ihm außerdem beträchtlichen Wohlstand ein. Seit 1860 lebte er auf seinem Landsitz Gad’s Hill Place.

 

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Charles Dickens: Große Erwartungen

Roman.
Hrsg. u. Übers.: Walz, Melanie.
-Hanser-
826 S. 19 cm. Mit Lesebändchen.
2013

34.90 EUR

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