Henry James: Die Aspern Schriften

In der brillanten Übersetzung von Bettina Blumenberg – die Tochter übrigens des Philosophen Blumenberg, dem Sibylle Lewitscharoff in ihrem Roman „Blumenberg“ ein Denkmal gesetzt hat.
Ja, die Familie…

 

Rolf Vollmann ist hingerissen von dieser längeren Erzählung „Die Aspern-Schriften“ von Henry James, deren der vorliegenden deutsche Übersetzung zugrunde liegende überarbeitete Fassung 1888 publiziert wurde.
Er schwärmt von der „Wohltat“, die es bedeutet, sich mal nicht um sich selbst kümmern zu müssen, nichts über sich selbst lesen zu müssen, denn, so der Rezensent kategorisch, die Geschichte „geht uns nichts an“.
Sie handelt von einem jungen Mann, der einer in Venedig lebenden alten Frau und ihrer Nichte Briefe eines berühmten Schriftstellers abzuluchsen versucht, was natürlich misslingt, wie Vollmann informiert. Er beschreibt begeistert das „unglaublich Bannende“ der Schilderungen, das nicht zuletzt dadurch entsteht, dass der amerikanische Autor Umstände beschreibt, die es „beinahe gar nicht geben darf“, wie der beglückte Rezensent schreibt.
Und selbst wenn Situationen entstehen, die dem Leser geradezu Angst machen, wie der sich anbahnende Heiratsantrag der weder jungen noch attraktiven Nichte an den Protagonisten, dann vermag das James als „schönen, rührend-verbotenen bezaubernden Vorgang“ darzustellen, so Vollmann geradezu überwältigt.
(Perlentaucher 22.1.2004)

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Henry James: Die Aspern Schriften

Aspern Schriften

Aus dem Englischen und mit einem Nachwort von Bettina Blumenberg .
Bibliothek der Klassischen Moderne
2003
207 Seiten, 20,5 cm. Leinen. Gebunden
– Triptychon –
EUR 19.80