Franz Kafka. Der Prozeß

Bengt Fosshag (Illustrator); Klaus Hermsdorf (Nachwort)
„Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“
Dieser berühmt gewordene Satz eröffnet den Roman „Der Prozeß“: Auf der Suche nach seinem Richter entdeckt der Angeklagte, dass das Gericht überall ist und ein Entkommen unmöglich.
An seinem 30. Geburtstag wird der Bankangestellte Josef K. verhaftet. Ein Prozeß ist eröffnet, dessen Anklage unbekannt, dessen Dauer unabsehbar und dessen Richter unauffindbar sind. Zunächst fest entschlossen, den Prozeß als etwas Beiläufiges zu betrachten, gerät K. immer stärker in den Sog der allgegenwärtigen Untersuchungsbehörden. Im Laufe seiner vergeblichen Bemühungen, zu denen vorzudringen, die seinen Fall entscheiden, stellt sich plötzlich heraus, dass fast alle Menschen seiner Umgebung in die Welt der dumpfen Gerichtskanzleien verstrickt sind. Doch wer steht an der Spitze der Hierarchien und wer fällt das Urteil?
Der national und international vielfach ausgezeichnete Illustrator Bengt Fosshag hat den Text in 24 ausdrucksstarken Buntstift-Zeichnungen meisterhaft illustriert. Sein Blick richtet sich dabei besonders auf Nebenfiguren und lässt auf diese Weise eine weitere, etwas verborgenere Ebene der Geschichte sichtbar werden.

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kafka

Vorzugsausgabe mit einer signierten und nummerierten Originalgrafik.
Mit 24 Farbzeichnungenund einem dreifarbigen Linolschnitt von Bengt Fosshag Mit einer Nachbemerkung von Klaus Hermsdorf Buchgestaltung: Thomas Pradel
Halbleinen, Auflage: 150, 272 Seiten.
EUR 128,00 (für Mitglieder der Büchergilde)