Christoph Ransmayr:
COX oder DER LAUF DER ZEIT

Ein farbenprächtiger Roman über einen maßlosen Kaiser von China und einen englischen Uhrmacher, über die Vergänglichkeit und das Geheimnis, dass nur das Erzählen über die Zeit triumphieren kann.

Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof.
Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind.
Schließlich verlangt Qiánlóng, der gemäß einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiß, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann, aber verweigert er sich dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der Tod.
Also macht er sich an die Arbeit.

(Rezension im Tagesanzeiger, Schweiz)

„Das Einfühlungsvermögen des Autors in Menschen einer vergangenen Epoche und Sprachmacht wie -eleganz (…) Was für eine Kunst! Weltliteratur.“
Andreas Platthaus (Frankfurter Allgemeine Zeitung 13.8.2016)

 

                                                                                                                                                                         James Cox (ca. 1723–1800)
Automaton in the form of a chariot pushed by a Chinese attendant and set with a clock, 1766
British, London,
Case: gold, with diamonds and paste jewels set in silver, and pearls; Dial: while enamel; Movement: brass, partly gilded, and steel, wheel balance and cock of silver set with paste jewels; H. 10 in. (25.4 cm)
The Metropolitan Museum of Art, New York, The Jack and Belle Linsky Collection, 1982 (1982.60.137)
http://www.metmuseum.org/Collections/search-the-collections/207039

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Christoph Ransmayr: COX oder DER LAUF DER ZEIT

2016
Sprache: Deutsch
304 Seiten, gebunden
– S. FISCHER –
22.00 EUR

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