Helena Janeczek: Das Mädchen mit der Leica

 

Gerda Taro.
Als Gerta Pohorylle in Stuttgart geboren, in der Schweiz erzogen, in Leipzig zur überzeugten Sozialistin geworden, floh sie vor den Nazis nach Paris.
Dort begegnete sie Robert Capa, auch er ein Hunger leidender jüdischer Flüchtling.
Die beiden verlieben sich und arbeiten von nun an gemeinsam.
Beide dokumentierten sie den Spanischen Bürgerkrieg, aber sie bezahlte diesen Einsatz mit dem Leben.
Zu ihrer Beerdigung in Paris kamen Zehntausende;
Capa führte mit Louis Aragon und Pablo Neruda den Trauerzug an und Alberto Giocometti schuf ihr Grabmal.

Dann wurde Gerda Taro vergessen – bis 2007 in New York ein lang verschollener Koffer geöffnet wurde, darin fand man ihre Negative …
Wer war diese ungewöhnliche junge Frau, die ein paar Jahre lang ganz Paris den Kopf verdrehte?

Helena Janeczek hat sie in diesem preisgekrönten Roman behutsam nacherfunden.
Aus den Splittern der Erinnerung dreier alter Freunde setzt sie ein Bild zusammen und setzt Gerda Taro damit ein berührendes, weit über die sensationellen Fakten hinausreichendes, literarisches Denkmal.

„Dem Vergessen entrissen, das Gesicht einer Frau – das der rebellischen, mutigen, Fotopionierin Gerda Taro. Helena Janeczek gelingt mit ihrem Roman ein perfektes Abbild dieses Feuerwerks der Leidenschaften.“
Vanity Fair, Italien

LESEPROBE

 

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Helena Janeczek: Das Mädchen mit der Leica

Roman
Übersetzung: Verena von Koskull
2020
Sprache: Deutsch
352 Seiten, 210 mm, gebunden
– Berlin Verlag –     
22,00 EUR

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