Anne Gröger:
Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen.

 

Samuel geht niemals raus. Nie! Viel zu gefährlich!

Doch eines Tages steht plötzlich ein kleines Mädchen mit schwarzem Umhang und Sense vor ihm.
„Hallo, ich bin der kleine Tod, aber du kannst auch Frida zu mir sagen!“
Natürlich will Samuel, dass Frida sofort wieder verschwindet, aber nee, Frida bleibt.
Schließlich hat der große Tod sie geschickt. Samuel soll ihr das Leben zeigen.

Ausgerechnet Samuel, der nie (wirklich nie!) rausgeht.
Denn Risiken aller Art und Naturgewalten lauern da, und nicht zu vergessen: Kinder!
Die größten Keimschleudern überhaupt.
Perfekt, findet Frida. Denn was sie Samuel verschwiegen hat: Ihre große Prüfung wird sein, ihn zu holen.
Zumindest glaubt sie das.

Willst Du einen Blick ins Buch riskieren?

 

Unsere Buchbotschafterin Kristine Herold (12) schreibt über dieses Buch:

Das Buch war sehr unterhaltsam geschrieben und es war wirklich unmöglich an ein paar Stellen nicht zu grinsen, obwohl das Buch auch viele traurige Themen behandelt. Die Autorin, Anne Gröger, hat es geschafft zwischen Komik und Tragik einen Pfad zu finden, der nie ganz auf eine Seite hinüberführt, sodass auch in den traurigsten Momenten ein Stückchen Hoffnung, gepaart mit Humor, bleibt.
Die beiden Hauptfiguren sind auf ihre eigene Art charmant und eigen – Beide Hauptcharakter wurden als eigene und klare Persönlichkeiten gezeichnet.
Einmal ist da Frida, der kleine Tod, die einmal in die Fußstapfen des großen Todes treten will, dafür aber Samuel „abholen muss“. Anfangs war der Charakter Frida sehr anstrengend und nervig und man wollte sie wirklich loswerden, vor allem, da sie sich so ungeschickt mit allem anstellte, dass einem die Haare zu Berg standen, aber sie lernt dann im Laufe des Buches den wahren Wert einer Freundschaft kennen.
Dann ist da noch der perfekte Gegenpol Samuel, der durch sein Immunsystem, das – wie im Buch oft beschrieben wird – ein löchriger, alter Zaun ist. Deshalb ist er sehr vorsichtig und will von der Welt außerhalb des Krankenhauses nichts wissen.
Er kann Frida bis Ende des Buches auch nicht wirklich ausstehen, da sie sehr unsensibel, unvorsichtig, nervig und alles in allem ganz anders als er ist. Samuel versucht sie immer wieder loszuwerden, auf die verrücktesten Weise.
Was das Buch auch so unterhaltsam macht. Es gibt eigentlich nur eine Sache, die ich persönlich an der Figur des Samuel unsympathisch finde und zwar, dass er etwas intolerant gegenüber manchen Menschen.
Und das ist das Schöne an der Geschichte: die Entwicklung, die jeder von Beiden durchmacht und auch die Lehre, die beide daraus ziehen.
Das Buch ist im Großen und Ganzen sehr flüssig zu lesen, nur ein paar Seiten nach Fridas ersten Auftritt ist die Geschichte etwas anstrengend, weil Frida dauernd Ärger macht und Samuel an seine Grenzen bringt.
Danach fängt sich die Geschichte aber wieder und geht genauso gut weiter, wie sie angefangen hat.
Und obwohl das Buch eher dünn ist, passieren auf den Seiten viele schöne und spannende Abenteuer, in denen sich Samuel immer wieder seinen Ängsten stellen muss.

Ich muss sagen, dass ich selten so ein schönes Buch gelesen habe, wie „Hey, ich bin der kleine Tod… aber du kannst auch Frida zu mir sagen“.
Es ist unglaublich, wie das Buch schwere und traurige Themen vermittelt kann – gleichzeitig sachlich, aber mit unglaublich viel Emotionen.
Das Buch lässt einen an manchen Stellen an paar Tränen weinen und dann wieder lachen!

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Anne Gröger: Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen.

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