Benjamín Labatut: Das blinde Licht

 

Irrfahrten der Wissenschaft

Sie sind Pioniere und Verdammte. Eroberer von Raum und Zeit. Träumer des Absoluten. Sie verändern den Lauf der Geschichte und verzweifeln an sich selbst: Werner Heisenberg, dessen Gleichungen – im Wahn auf der Insel Helgoland entstanden -, zum Bau der Atombombe führen. Der Mathematiker Alexander Grothendieck, der es vorzieht, seine Formeln zu verbrennen, um die Menschheit vor ihrem zerstörerischen Potential zu schützen. Oder Fritz Haber, dessen physikalische Verfahren eine Hungerkrise vermeiden und zugleich das diabolischste Werkzeug der Nationalsozialisten hervorbringen werden …
In vier bizarren wie betörenden Geschichten erzählt Benjamín Labatut vom schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, von menschlicher Hybris und der zwiespältigen Kraft der Wissenschaft.

 

LESEPROBE

 

 

»Der Autor nimmt sich nichts Geringeres vor, als die Grundlagen moderner Physik und Chemie, von der Relativiätstheorie bis zum Bau der Atombombe, nicht zu erklären, sondern zu erzählen. Das gelingt ihm so gut, dass man das Buch mit Bedauern aus der Hand legt, weil es spannender ist als jeder Tatort-Krimi.«
Hans Christoph Buch, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Labatut dringt ins Herz einer Wirklichkeit vor, die nur wenige vor ihm so gesehen – und keiner vor ihm so beschrieben hat. Ein Buch von furchteinflößender Schönheit.«
Wolfram Eilenberger

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Benjamín Labatut: Das blinde Licht

Übersetzung: Thomas Brovot
2020
Sprache: Deutsch  
187 S.eiten, 
218 mm, gebunden
– Suhrkamp –      
22,00 EUR

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