Gianfranco Calligarich: Der letzte Sommer in der Stadt

Die Wiederentdeckung aus Italien:
eine melancholische Liebesgeschichte im Rom der siebziger Jahre im Stil von Fellinis „La Dolce Vita“

Rom, Anfang der siebziger Jahre:
Der junge Leo Gazzarra kommt aus Mailand in die Ewige Stadt, die ihm alles zu bieten scheint.
Ein befreundetes Paar überlässt ihm seine Wohnung und verkauft ihm einen alten Alfa Romeo, ein anderer Freund verschafft ihm einen Job beim „Corriere dello Sport“.
Mühelos fast findet er Anschluss, frequentiert die angesagten Bars und begegnet eines Abends der so exzentrischen wie umwerfenden Arianna, die sein Leben umkrempelt.


Gianfranco Calligarich hat mit „Der letzte Sommer in der Stadt“ einen Roman voller Wunder geschrieben, einen Roman, der auf jeder Seite Fellinis „La Dolce Vita“ und Paolo Sorrentinos „La Grande Bellezza“ heraufbeschwört und durch seine schwindelerregende Unrast fasziniert.


„Calligarich setzt die Bilder des Maritimen so dezent, aber bestimmt ein, dass Rom wie ein auf dem Tiber schaukelndes Schilf wirkt und die Sprache des Romans wie ein Plätschern. Auf großartig synästhetische Weise lässt Karin Krieger den Daseinsentwurf des Sichtreibenlassens auch im Deutschen lebendig werden. Gianfranco Calligarichs Roman hat eine melancholische Ironie.“ Paul Jandl, NZZ, 02.03.22

„Mit schwingenden Satzperioden, durchsetzt von pointierten Dialogen und bildhaften Vergleichen […]. Durchdrungen von tiefer Trauer, aber dennoch hingerissen von der Schönheit des Lebens.“
Maike Albath, Süddeutsche Zeitung, 23.02.22

„Ein kostbarer Roman […]. Calligarich erzählt und reflektiert mit Eleganz, die Poesie seiner Sprache geht auch in der sorgfältigen deutschen Übersetzung nicht verloren.“
Susanna Bastaroli, Die Presse am Sonntag, 20.02.22

„Mit einer wunderbar Haken schlagenden Sprache, […] Witz und Poesie schildert dieses Buch, das in Italien in den Siebzigern berühmt war und nun international wiederentdeckt wird, eine süße und traurige Liebesgeschichte.“
Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 19.02.22

Gianfranco Calligarich, geboren 1947 in Asmara, Eritrea, stammt aus einer Triestiner Familie.
Er wuchs in Mailand auf, bevor er nach Rom zog, wo er als Journalist und Drehbuchautor arbeitet. 1994 gründete er das Teatro XX Secolo.
Die Originalausgabe von Der letzte Sommer in der Stadt erschien 1973.
Der Roman wird derzeit in zwanzig Sprachen übersetzt.

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Gianfranco Calligarich: Der letzte Sommer in der Stadt

Roman
Übersetzung: Karin Krieger
2022
Sprache: Deutsch  
208 Seiten, gebunden
– Paul Zsolnay Verlag –     
22,00 EUR

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