Katja Oskamp: Marzahn, mon amour

Geschichten einer Fußpflegerin

„Katja Oskamp braucht nicht viele Worte, um ein ganzes Leben zu erzählen.
Normale Leute, ein kaum beachteter Ort – spektakuläre Geschichten.“ Bov Bjerg

Katja Oskamp ist Mitte vierzig, als ihr das Leben fad wird.
Das Kind ist aus dem Haus, der Mann ist krank, die Schriftstellerei, der sie sich bis dahin gewidmet hat: ein Feld der Enttäuschungen.
Also macht sie etwas, was für andere dem Scheitern gleichkäme:
Sie wird Fußpflegerin in Berlin-Marzahn, einst das größte Plattenbaugebiet der DDR.
Und schreibt auf, was sie dabei hört – Geschichten wie die von Herrn Paulke, vor vierzig Jahren einer der ersten Bewohner des Viertels, Frau Guse, die sich im Rückwärtsgang von der Welt entfernt, oder Herrn Pietsch, dem Ex-Funktionär mit der karierten Schiebermütze.

Geschichten voller Menschlichkeit und Witz, Wunderwerke über den Menschen an sich – von seinen Füßen her betrachtet.

 

„‚Marzahn, mon amour‘ versammelt unheimlich genaue, zum Teil sehr lustige, zum Teil wahnsinnig traurige und vor allem Porträts von großer Anteilnahme. Es sind Erzählungen von Menschen – und das ist das Besondere – von denen selten oder nie berichtet wird, vorwiegend alten Menschen und Überbleibsel eines untergegangenen Landes, der DDR. […] In diesen Porträts spiegelt sich eine Überlebenshaltung wieder, die mir wahnsinnig gut gefallen hat. […]
Außerdem hat Katja Oskamp einen Bombenhumor!
Matthias Brandt, Literarisches Quartett, 06.12.19

 

 

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Katja Oskamp: Marzahn, mon amour

Geschichten einer Fußpflegerin
11. Auflage, 2019
Sprache: Deutsch
144 Seiten, gebunden 
– Hanser Berlin –       
16,00 EUR 

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