Rumer Godden: Unser Sommer im Mirabellengarten

 

Die meisten Leute erleben in einem ganzen Leben nicht, was den fünf Geschwistern in diesem einen heißen Sommer in Vieux-Moutiers widerfährt, da sind sich die beiden ältesten Joss und Cecil einig.


Ihre Mutter ist unerwartet erkrankt, und die Kinder sind in dem in die Jahre gekommenen Hotel in der Champagne auf sich allein gestellt.
Einzig der charmante Eliot nimmt sich ihrer an.
Alle im Hotel, Erwachsene wie Kinder, erliegen seinem Charme; die kultivierte Mademoiselle Zizi, Besitzerin des Hotels, buhlt ebenso um Eliots Gunst wie die 16-jährige Joss, die plötzlich kein Kind mehr ist und den Männern den Kopf verdreht.
Und da gibt es noch den zurückgezogenen Maler, der jeden Morgen durch die Gartentür verschwindet…
und den jungen Laufburschen, der nicht als Einziger ein Geheimnis mit sich herumträgt.

Die Marne fließt still und langsam vorbei.
Erst als die reifen Mirabellen von den Bäumen fallen, beginnen alle zu verstehen, dass auch dieser Sommer irgendwann enden muss. Aber davor nimmt die Handlung noch einige unerwartete Wendungen.

Große Erzählkunst: heiter, mit beiläufiger Tiefe, Humor und Raffinesse.

Rumer Godden – The Rumer-Godden-Literary-Trust

 

RUMER GODDEN wurde 1907 als Margaret Rumer Haynes Dixon in Sussex, England, geboren.
Ihre Jugend verbrachte sie, immer voller Heimweh nach der jeweils verlassenen Heimat, zwischen Indien und England.
Sie lebte auf einer Farm in den Bergen Kaschmirs und leitete in Kalkutta eine Ballettschule, und so ist es kaum verwunderlich, dass die meisten ihrer Romane in Indien angesiedelt sind.
1949 ließ sie sich endgültig in Großbritannien nieder.
Godden verfasste über sechzig Romane, von denen einige verfilmt wurden, und starb 1998 im Alter von 90 Jahren im schottischen Dumfriesshire.

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Rumer Godden: Unser Sommer im Mirabellengarten

Roman
Übersetzung: Elisabeth Pohr
2021
Sprache: Deutsch  
320 Seiten,
18.5 cm, mit farbigem Vorsatz, gebunden
– Oktopus bei Kampa – 
22,00 EUR

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