dann lange zu sich sprechen, Nacht

Ein ‚zweifelnder‘ Essayabend mit Silke Scheffel und Tobias Roth, dem so manches grün ist

DO, 9. Juli  //  19 Uhr  // bei Literatur Moths

 

Das Zweifeln zulassen,
das Streunen ins Ungebundene, ins Denken wagen,
Silke Scheffel liest aus ihrem Essay, dann lange zu sich sprechen, Nacht, erschienen in der Rohstoffreihe bei Matthes und Seitz, Berlin.

Nachts, umstellt von nichts als sich selbst und den Gedanken im Kopf, die sich strecken und drehen wie die Kinder im Bett, fasst das Ich in Silke Scheffels poetischem Essay den Entschluss, nicht mehr zu schlafen – nicht aus Trotz oder Resignation, sondern um das Zweifeln zuzulassen, um ihm Raum zu geben, um im Zwiegespräch mit sich und der Welt…

„Der Text macht den Zweifel stark und zugleich adressiert er uns:
fordert uns – das Publikum, die Leser:innen – auf, zu sprechen, zu schreiben, zu zweifeln, den Zweifel weiter zu tragen.

Und genau hier in der Gemeinsamkeit der Zeug:innenschaft, im Finden von Kompliz:innen, wird der Essay von Silke Scheffel zu einem eindrücklichen Text, der von leiser Zuversicht zeugt und zu einem zarten Hoffen aktiviert. […]“ (Anke Schleper)

 

Voll Zuversicht und grüner Hoffnung stellt Tobias Roth zwei Texte vor, die zwischen zarter, vergänglicher Zwiesprache und überspannter Hyper-Entschlossenheit pendeln und taumeln:
Einblicke in die Tradition der Blumensprache, in der sich deutlich mehr sagen lässt als I mog di, und Ausblicke auf die Gartenutopien von Leberecht Migge.
Diese Texte sind in der von Roth herausgegebenen Grünen Reihe im Sukultur Verlag erschienen, die sich dem Thema des Gartens in bunter Vielfalt widmet.
Neben theoretischer, utopischer und belletristischer Prosa erscheint in dieser Reihe auch Lyrik, etwa von Anna Hetzer, Jonis Hartmann und nicht zuletzt Silke Scheffel.

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2026
Softcover, 46 Seiten
– Mattes & Seitz – Rohstoff –
8 EUR

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